Prinzipalien aus Basaltlava, 2007

Ev. Gemeindezentrum Dornburg-Frickhofen/Hessen, 2007

Altar, Ambo, Taufstein, Osterleuchter,
Kreuz (Innenraum), Kreuz (Außenraum)
Realisierung 2007

Das Ev. Gemeindezentrum Frickhofen im Westerwald, nahe Limburg wurde im Jahr 2005 eingeweiht. Der Gottesdienstraum der Darmstädter Architekten Kolb+Neumann lebt durch großzügige Verglasungen mit viel Tageslichteinfall.
Die Gemeinde wünschte sich mobile Prinzipalstücke, um auf unterschiedliche Nutzungen des Raumes reagieren zu können. Im Boden des Altarraums befindet sich eine Fußbodenheizung, welche die Belastbarkeit des Bodens beschränkte.
Der skulpturale Entwurf des Bildhauers Holger Walter, als Sieger eines Wettbewerbs hervorgegangen, berücksichtigte die Wünsche der Kirchengemeinde. Jedoch konnte im gemeinsamen Gespräch mit dem Pfarrer und der Gemeinde von der mobilen Lösung des Altars abgekommen werden. Die monolithische Altarskulptur prägt nun fest verankert einen dauerhaften Ort im Raum und kann sich dem Besucher als Erinnerungsbild einprägen. Der Altar erhält seine Spannung durch das sensibel gestaltete miteinander von runder Form, geeignetem Material und dessen Bearbeitung. Scheinbare Gegensätze wie  Dynamik und Balance, Schwere und Leichtigkeit, Masse und Leerraum verschmelzen in dieser Altarskulptur zu einer Einheit.
Der Auftrag umfasste ebenso eine Kreuzgestaltung für den Innenraum und den Außenraum, wo die Möglichkeit für Freiluftgottesdienste gegeben ist.
An der Außenfassade wurde eine Steinscherbe angebracht, aus der eine  Kreuzform im Negativ herausgeschnitten wurde. Der exakte Kern des Kreuzes taucht im Innenraum an der Altarwand wieder auf.

Auftraggeber: Ev. Kirchengemeinde Hadamar, Pfarrbezirk Nord
Wettbewerb 2006/07 / 1.Platz
Künstlerische Idee: Holger Walter
Stein / Bildhauerarbeiten: Mayko Natursteinwerk / Mayen
Holzarbeiten: Schreinerei Erich Schneider / Frickhofen
Schriftentwurf / Aussenfassade: Christian Ertel / Karlsruhe
Metallschrift: Mössinger Wasserstrahltechnik, Pforzheim
Gesamtmontage: Steinmetzmeister Christoph Lehr / Karlsruhe